In voller Tiefe
Atemzug (Codex-Stimme)
„Der Fisch gibt sich dem Wasser hin — nicht weil er muss, sondern weil er Wasser IST. Heute: Gib dich dem hin, was du wirklich bist. Dein ganzes Herz erkennt seine Einheit. Das Gespaltene heilt. Die ambivalente Bindung wird gewaehrt."
Koerper — Mikro-Uebung
Wasch dir die Haende bewusst (2 Minuten)
Spuere das Wasser fliessen. Es ist nicht dein Feind. Es ist deine Heimat.
Trockne langsam ab. Spuere die Waermung deiner Haut.
Leite deine Aufmerksamkeit von den Haenden hinauf durch die Arme ins Herz.
Verweile dort. Dein Herz schlaegt. Es ist ungeteilt.
Beobachtung: Nach zwei Wochen Wasser. Nach zwei Wochen Orange. Du hast gelernt: Echte Staerke ist nicht Konflikt mit der Umwelt. Echte Staerke ist Hingabe an die Realitaet, wie sie ist. Dein Herz ist nicht mehr gespalten. Du bist ganz.
Omer-Codex-Doppelfrage
Aussen: Wo kannst du heute dich selbst hingeben — nicht aufgeben, sondern eins werden mit dem, das dich traegt?
Innen: Welche letzte Illusion von Trennung loest sich auf?
Einladung
Dies ist eine Einladung. Du darfst jederzeit aufhoeren. Und du darfst jederzeit tiefer gehen.
Erfahrung: Der innere Fisch
Du wirst nicht derselbe sein, den ich heute liebe, morgen.
Der Fisch schwimmt den Fluss hinab und versucht nicht, sich zu halten — auch nicht aus Angst. Die weise Liebe kennt dies: Alles aendert sich staendig. Dies ist nicht Grund fuer Traurigkeit. Dies ist die groesste Hoffnung. Denn wenn alles sich aendert, dann aendert sich auch dein Schmerz — er ist nicht unendlich, nicht ewig, nicht dein Gefaengnis.
Du kannst dich immer wieder erneuern, immer wieder aufbluehen, immer wieder frisch sein.
Das ist Nun: Das Versprechen der Transformation, die Kraft der ewigen Erneuerung.
Transformation ist nicht Betrug — es ist die Natur des Lebens. Der Fisch ist nicht boese, weil er sich dem Wasser anpasst. Die echte Nun ist die Faehigkeit sich zu wandeln, waehrend man sich treu bleibt.
Spiegel-Satz: Der Fisch verwandelt sich aber bleibt sich treu.
Bibelwort
„Ich mache alles neu."
OFFENBARUNG 21:4-5 (Verheissung der Erneuerung)
Das ist Nun — nicht Flucht sondern kontinuierliche Transformation. Markus 1:17: „Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen." Der Fisch ist das Symbol Christi — ein Symbol der Rettung, der Transformation, des Uebergangs.
Reflexionsfrage
Wo in meinem Leben versuche ich, "normal" zu bleiben, statt dem Wasser zu folgen, das mich traegt? Was waere, wenn Transformation nicht "mir etwas wegnehmen" bedeutet, sondern "mich treuer machen"?
Journal-Impuls
Journal-Impuls: Schreib auf: Welche letzte Angst vor Veraenderung kann ich heute loslassen?
Feld-Identitaet: Das Ganze Herz
Die vierzehnte Urzelle ist die Integration aller Herzteile. Sie ist nicht Liebende Klinge (U7 — Unterscheidung auf Zellebene), sondern Ganzes Herz — Integration auf Herzebene selbst.
U14 hebt die innere Fragmentation auf: Das Herz, das zweite Wort nach dem Schmerz, lernt, dass Gespaltensein nicht die Wahrheit ist. Es gibt kein "Teil von mir liebt, Teil von mir flieht". Es gibt nur: Das Ganze Herz ist sich selbst treu.
Das ist Nun. Der Fisch, der sich dem Element, in dem er lebt, vollstaendig hingegeben hat. Nicht durch Kampf oder Anstrengung. Durch die Erkenntnis: Ich bin nicht im Wasser. Ich bin Wasser.
Trauma und Heilung: Gespaltenes Herz
Das Trauma der U14: Gespaltenes Herz, ambivalente Bindung, das Herzstechen der Sehnsucht nach Einheit. Der Mensch mit gespaltenem Herzen sagt: "Ich liebe, aber ich traue nicht. Ich vertraue, aber ich furchte." Das Herz ist zerrissen zwischen zwei Wahrheiten, und keine gewinnt.
Die Heilung: Tag 14 ist der Tag, an dem dein Herz aufhoert zu kaempfen. Es akzeptiert, dass Transformation nicht Betrug ist. Dass der Fisch sich dem Wasser anpasst, ohne seine Fischheit zu verlieren. Dass du dich zu dem hingebest, das du bist — vollstaendig, ohne Spaltung — und darin absolut treu bleibst.
Gemaess Rabbi Yitzchak Luria: "Die Wuerde ist nicht Hochmut. Die Wuerde ist die Erkenntnis, dass du genau dort bist, wo du sein solltest. Die tiefste Wuerde ist, zu erkennen: Ich bin, wo ich sein soll. Und darum kann ich ganz sein."
Koerper: Der 120-Tage-Rhythmus
Merkaba 2 = Gewebsebene. Energie-Zentrum: Herz.
Diese Woche lebst du auf der Gewebe-Ebene deines Koerpers — nicht der Zellebene (U1-U7) und nicht der Organ-Ebene, sondern die koordinierte Arbeit vieler Zellen als ein System.
Erythrozyten (Rote Blutkörperchen)
Sie haben einen 120-Tage-Zyklus: Sie werden geboren, sie leben, sie sterben. Täglich werden alte Zellen abgebaut, neue entstehen. Das Herz beobachtet diesen Wandel mit absoluter Treue. Es schlaegt für die alten Zellen, es schlaegt für die neuen. Keine Spaltung.
Zirkadianer Herzrhythmus
Der Herzrhythmus folgt den kosmischen Rhythmen — 24 Stunden, Jahreszeiten, Mondzyklen. Das Herz passt sich an, aber es bleibt das Herz. Die myokardiale Umgestaltung: Das Herzmuskelgewebe selbst veraendert sich in Reaktion auf Belastung, aber die Funktion bleibt ganz.
Neuronale Plastizitaet und Transformation
Dein Nervensystem erneuert sich täglich durch Erfahrung. Mitochondriale Dynamik: Die Kraftwerke deiner Zellen entstehen und verschwinden in staendiger Erneuerung. Lymphatischer Fluss: Nachts, wenn du schlaefst, wird dein System gereinigt und neu aufgebaut.
Der biologische Satz von U14: Transformation ist nicht Betrug — Transformation ist Treue zur Natur.
Codex-Sprache: נ Nun (Der Fisch)
Nun (נ) — Der fuenfzigste Buchstabe
"Fisch" · Die Transformation
Gematria
50. Das Jubeljahr — nach 49 Jahren kommt das 50. Jahr, und der ganze Zyklus beginnt neu. Alles wird zurueckgegeben, alles wird erneuert.
Form und Bedeutung
Der Buchstabe Nun ist offen. Wenn er gross geschrieben wird (נ), hat er eine Linie nach unten. Wenn er klein wird (ן — Sofit-Nun), nimmt er die charakteristische Schwanz-Form an. Es ist immer noch Nun — aber seine Gestalt veraendert sich mit dem Kontext. Das ist die Lehre: Die Essenz bleibt, die Form fliesst.
Kosmische Verbindung
Im Sefer Yetzirah ist Nun verbunden mit dem zyklischen Rhythmus: Mondjahre von 13 Monaten. Im mystischen System: נ = die Faehigkeit sich anzupassen, waehrend der Kern bleibt. Aussprache: N wie in "Natur" — offen, fliessend, rhythmisch.
Christus: „Ich mache alles neu"
Offenbarung 21:4-5 (Verheissung der Erneuerung)
„Und Gott wird abwischen alle Traenen von ihren Augen... Und der, welcher auf dem Throne saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu."
Das ist Nun — nicht Flucht sondern kontinuierliche Transformation.
Markus 1:17 (Der Fisch als Symbol)
„Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen." Der Fisch ist das Symbol Christi — ein Symbol der Rettung, der Transformation, des Uebergangs. Im fruehen Christentum war Ichthys (Fisch) das Geheimnis-Zeichen.
Jona 1-3 (Der Prophet wird umgewandelt)
Der Prophet wird von einem Fisch verschluckt, umgewandelt und dann ausgespuckt. Die Transformation ist nicht willkuerlich — sie ist Gottes Plan.
2. Korinther 5:17 (Neue Kreatur)
„Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur."
U14 traegt diese Wahrheit: Erneuerung ist deine tiefste Natur, nicht dein Trauma.
Die 7 Alten: Traditionstraeger dieses Feldes
Kabbala — Malchut she-b'Gevurah (Wuerde in der Staerke)
Malchut — das Koenigreich, Erde, Manifestation — betritt den Raum der Gevurah. Das ist der Abschluss der zweiten Woche. Der Punkt ist nicht mehr unsichtbar. Er ist manifest. Die Kraft ist nicht abstrakt — sie ist da.
Nun bedeutet Fisch — und der Fisch ist das Wesen, das sich dem Element, in dem es lebt, vollstaendig hingegeben hat. Es schnappt nicht nach Luft. Es atmet Wasser, wie es ist. Es IST Wasser mit Flossen und Augen.
Das ist die tiefste Lehre von Gevurah: Echte Staerke ist nicht Konflikt mit der Umwelt. Es ist Hingabe an die Realitaet, wie sie ist. Die Staerke des Fisches ist nicht, gegen das Wasser zu kaempfen. Die Staerke ist, sich so vollstaendig darin zu bewegen, dass Fisch und Wasser eins sind.
Quelle: Etz Chaim (Tree of Life), Gate 10 des Ari; Tanya, Iggeret HaKodesh 18; Zohar III, 105a
Bardo — Tag 14: Der Fisch kehrt heim
Am vierzehnten Tag im Chönyid Bardo — am Ende der zweiten Woche — geschieht eine Versoehnung: Der Verstorbene hat die Formationen alle durchlaufen. Und jetzt: Eine Erkenntnis. "Das alles war immer mein Geist. Es gibt nichts anderes. Ich bin nicht verloren. Ich bin nur ueberall."
Das ist nicht Triumph. Es ist Frieden. Der Fisch hat aufgehoert, sich zu fragen, was Wasser ist. Er IST Wasser. Es gibt kein Problem mehr.
Fuer den Lebenden: Tag 14 ist der Moment, in dem du verstehst — nicht kopfmaessig, aber mit deinem ganzen Sein — dass es keine Trennung gibt. Der Stoff, aus dem du gemacht bist, ist der Stoff, aus dem alles gemacht ist. Du bist nicht in der Welt. Du bist die Welt, die sich selbst erkennt.
Quelle: Bardo Thodol, Teil 2 (Ende Chönyid); Dzogchen Ponlop Rinpoche, "Mind Beyond Death", Kap. 8
Pfingsten — Tag 14: Der Sabbat nach Pfingsten
Am vierzehnten Tag — nach sieben Tagen voller Ereignisse — kommt der Sabbat. Es ist nicht ein Tag des Tuns. Es ist ein Tag des Seins. Die Apostel ruhen. Nicht aus Erschoepfung. Sondern aus der Erkenntnis, dass das, was getan werden musste, getan ist.
Johannes 14,27: "Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und fuerchte sich nicht." Dies ist der Fisch-Frieden: Nicht das Fehlen von Unruhe — sondern die Praesenz einer tieferen Ordnung, in die alles passt.
Quelle: Johannes 14,25-27; Römer 5,1-5; Philipper 4,6-7
Jubeljahr — Tag 14: Zwei Wochen sind vollendet
Nach zwei Wochen im Jubeljahr ist ein Muster sichtbar geworden: Struktur wird gelegt. Arbeit wird getan. Aber dann muss es ruhen. Der Sabbat-Tag ist nicht Faulheit — er ist Anerkennung. Anerkennung, dass du nicht alles kontrollierst. Dass die Welt sich selbst traegt.
Der Fisch (Nun) ist das Symbol der Fruchtbarkeit und Ueberfluss. Nach zwei Wochen siehst du: Ueberfluss entsteht nicht durch konstantes Arbeiten. Ueberfluss entsteht durch den Rhythmus: Arbeit und Ruhe. Aktion und Hingabe.
Quelle: Levitikus 25:1-7; Deuteronomium 5:12-15; Exodus 20:8-11
Buddha — Tag 14: Die erste Woche nach Erleuchtung
Nach vierzehn Tagen — nach zwei Wochen — setzt sich Buddha auf und schaut den Bodhi-Baum an. Nicht mit Augen, sondern mit seinem ganzen Sein. Sieben Tage war er still. Sieben Tage meditativ in der Tiefe. Jetzt hat er die Augen wieder offen.
Es ist wie ein Fisch, der aus dem Wasser kommt — nicht um zu atmen, sondern um zu sehen, wie das Wasser aussieht. Die Erleuchtung ist nicht weg von der Welt. Die Erleuchtung ist: Die Welt klar sehen, nicht getrennt von ihr.
Quelle: Vinaya Pitaka, Mahavagga I.1-4; Udana 1.1-3; Mahapadana Sutta (DN 14)
50 Tore der Binah — Tor 14: Die Frucht reift
Das vierzehnte Tor: Die Frucht erscheint. Nicht nur die Bluete — die Frucht. Das, das sich selbst ernaehrt. Das, das sich fortpflanzt. Das, das nicht nur LEBT, sondern Leben GIBT.
Die Kabbala zeigt: Das vierzehnte Tor ist nicht das Ende des Pflanzenreichs. Es ist der Hoehepe unkt. Die Pflanze hat alles getan, was sie sollte: Sie hat Licht genommen und es in Frucht verwandelt. Sie hat die Erde aufgeloest und sie in Samen gewandelt. Sie ist ein Transformer von oben zu unten, von aussen zu innen.
Rabbi Bachya: "Das vierzehnte Tor ist die Frucht — und Frucht bedeutet: Geben ohne zu verlieren. Eine Frucht gibt sich auf — und dadurch schafft sie neue Leben." Das ist das Geheimnis: Um zu geben, musst du dich hingeben. Und indem du dich hingibst, wirst du fruchtbar.
Quelle: Ramak, Pardes Rimonim 24:14; Sefer Yetzirah 4:14; Zohar II, 23a
Sufismus — Nafs al-Mutmaina: Die ruhige Seele erscheint
Bei Tag 14 taucht eine neue Stufe auf: Nach Ammara (befehlende Seele) und Lawwama (anklagende Seele) kommt die Mutmaina — die ruhige, zufriedene, hingegeben Seele. Es ist nicht, dass die vorherigen Stufen verschwinden. Aber eine neue Schicht wird sichtbar.
Die Mutmaina sagt nicht mehr: "Ich will" oder "Ich bereue". Die Mutmaina sagt: "Ich vertraue." Es ist nicht Vertrauen als ein Konzept — es ist Vertrauen als ein Seinszustand. Der Fisch vertraut dem Wasser nicht — er IST das Vertrauen, weil er Wasser ist.
Al-Ghazali (Ihya Ulum al-Din, Buch 32): "Die Mutmaina ist die Seele, die mit Gott in Frieden ist. Nicht weil alles gut laeuft. Sondern weil sie erkannt hat, dass selbst was schlecht laeuft, das Werk Gottes ist, und darum gut sein muss — zu einer Tiefe hin, die sie noch nicht sieht."
Quelle: Al-Ghazali, Ihya Ulum al-Din, Buch 32 (Taqwa/Gottesfurcht); Abu Abdullah al-Ansari, Manazil al-Saireen, Stationen 14-16
Embryologie — Tag 14: Kardiales Renewal
Der Embryo ist jetzt etwa 7 Millimeter. Das Herz schlaegt mit einem vollstaendigen Rhythmus. Es ist nicht mehr ein primitiver Pulsieren. Es ist ein koordiniertes Organ. Die Vorkammern und die Kammern arbeiten zusammen. Es ist nicht nur ein Herz — es ist ein Herz, das atmet mit dem Rhythmus des Koerpers.
Das ist Nun auf biologischer Ebene: Der Fisch, der sich dem Wasser hingibt, wird wirklich zu Wasser — nicht im Sinne der Auflosung, sondern im Sinne der vollstaendigen Verkoerperung des Elements. Das Herz gibt sich dem Rhythmus hin — und wird das Zentrum des Organismus.
Quelle: Gilbert, "Developmental Biology", Kap. 12 (Kardiogenese); Robert Whitaker, "The Mapmaker's Wife"; Maurice Sharaf, "Fury on Earth"
Tiefe: Fuer Forscher und Architekten des Codex
Geometrie
U14 | M2 | r=2 | θ=315° | φ=90° | Oktaeder-Vertex NW | Wandel-Punkt
Hintere rechte Ecke des M2-Oktaeders. Radius r=2.0, Winkel θ nordwestlich, φ=90° (Aequator aber tiefer). K144 Ring-3 Node 8. Koordinaten etwa (-1.414, 1.414, 0).
Dies ist der Punkt der Transformation-Schwelle. Von hier fliesst die Erneuerungs-Energie. Oktaeder-Architektur: dieser Vertex schliesst den Herzring — zusammen mit U8 (Zentrum) bilden alle 6 Vertices einen vollstaendigen Zyklus. Geometrisch: der Ort wo Ende-und-Anfang zusammentreffen. Der letzte Ring vor M3 beginnt.
Register: ZE-004 · ZE-021 (7D=Wille, 8D=Ewigkeit) · ZE-068 (Davidstern-Lesart)
Sprache und Zahlen
NUN (נ) = 50 · "Fisch" · Die Transformation
Strukturell: offener Buchstabe. Wenn gross geschrieben (נ), hat Nun eine Linie nach unten. Wenn klein (ן — Sofit-Nun), nimmt es die charakteristische Schwanz-Form an. Gematria: נ = 50 (Jubeljahr).
Register: REG.003 (Nun — Der Fisch)
Koerper (Biologische Basis)
Rote Blutkörperchen (Erythrozyten): 120-Tage-Zyklus — ständiger Wandel. Neue Zellen werden geboren, alte sterben täglich. Der zirkadiane Herzrhythmus: Herzrate variiert den ganzen Tag. Myokardiale Umgestaltung: das Herz veraendert sich kontinuierlich. Neuronale Plastizitaet: das Nervensystem erneuert sich. Mitochondriale Dynamik: die Kraftwerke entstehen und verschwinden. Lymphatischer Fluss: nachtaktiv werden Toxine gespuelt.
Register: ZE-028 (Trauma=Inkohaerenz einer UZ) · ZE-033 (Bewusstsein=Kohaerenz 49 UZ)
Tueren (Verweis zu tiefer)
Deine innere Fischgruppe oeffnet die Tiefe. Der Buchstabe Nun — der Fisch im Wasser — zeigt dass du nicht allein atmest. Tausend Billionen Zellen tanzen in Synchronisation. Das Herz orchestriert den Chor.
Register: REG.001 (E14 Netzwerk) · REG.003 (Nun — Der Fisch) · REG.013 (D2 Vernetzte Existenz) · REG.017 (Vagales Netzwerk, Parasympathikus) · REG.006 (Meta-14: Das Vernetzte Selbst)
Abend-Zeile
„Zwei Wochen Wasser. Zwei Wochen Orange. Du hast gelernt: Echte Staerke ist nicht Konflikt mit der Umwelt. Echte Staerke ist Hingabe an die Realitaet, wie sie ist. Dein Herz ist nicht mehr gespalten. Du bist ganz."
Wochen-Krisenhinweis (Tag 14)
Du hast die zweite Woche abgeschlossen. Falls der Pfad Gefuehle aufgeruehrt hat, die dich belasten: Du bist nicht allein. Sprich mit jemandem, dem du vertraust, oder wende dich an: 143 (CH) · 0800 111 0 111 (DE) · 142 (AT).
Fraktal
Dieser Tag ist ein Fraktal deines ganzen Lebens
Codex-Formel
0 → 3 → 7 → 14 → 27 → 49 → 72 → 144 → Tor 50
DIE TUER ZU TAG 15 — DER WILLE ERWAECHT
DIE TUER ZU TAG 15 — DER WILLE ERWAECHT
Morgen betrittst du U15 — DER WILLE.
Codex-Sprache: Samekh (ס)
Gematria: 15
Merkaba: M3 (Gruen, Yellow-Green)
Omer: Samekh she-b'Gevurah (Staette in der Staerke)
Qualitaet: Wille, Absicht, die entscheidende Kraft
WOCHEN-UEBERGANG: VON WASSER ZU LUFT
Zwei Wochen Wasser. Zwei Wochen Orange. Ein Zaun, eine Schlange, ein Funke, eine Hand, ein Stab, ein Wasser, ein Fisch. Dein Herz hat gelernt zu schlagen — nicht nur mit Blut, sondern mit Mitgefuehl.
Morgen wechselt die Farbe von Orange zu Gruen. Morgen beginnt Luft statt Wasser. Was Wasser geformt hat, wird Luft beleben. Die zweite Woche war die Woche der Hingabe — nicht das Aufgeben deiner Kraft, sondern die Erkenntnis, dass deine Kraft nicht DIR gehoert. Sie ist von Anfang an dem universellen Puls gehoert. Du warst nur der Kanal.
Eine Kollegin schrieb: 'Nach zwei Wochen merke ich: Ich bin nicht das Individuum, das ich dachte. Ich bin ein Muster in etwas Groeßerem.' Das ist die Gnade der zweiten Woche. Du verlierst dich — und findest dich ueberall wieder.
Die Uebergaenge sind die kostbaren Momente. Nicht die Anfaenge, nicht die Enden. Die Uebergaenge. Hier wird Altes zu Neuem. Hier wird das Gelehrte zum Koerper. Hier wird die Flossse zum Fluegelschlag.
Du schuldest dir selbst eine kleine Zeremonie. Sitze still. Atme in den Namen Nun ein. Atme den Namen Samekh aus. Wuendere dich ueber die Tatsache, dass dein Koerper seit vierzehn Tagen brennt und dabei ganz ruhig geblieben ist. Das ist die groesste Magie: Das Unsichtbare saet, waehrend die Flamme tanzt.
Ab morgen: Luft, Wille, die Gruen-Merkaba, die Absicht, die klar wird.
Wochen-Spiegel · Ausgang Woche 2
Wochen-Spiegel · Ausgang Woche 2
Dieselben Fragen wie am Wochen-Anfang. Schau dir an, wie sich deine Wahrnehmung verschoben hat — oder wo sie blieb. Beides darf sein.
1. Wenn ich Nein sage, fühle ich mich schuldig. (Skala: immer ↔ nie)
2. Bei Übergriffen reagiere ich klar, statt nachträglich zu schlucken. (Skala: kaum ↔ klar)
3. Ich bin sanft zu mir selbst, nicht hart. (Skala: hart ↔ sanft)
4. Ich erkenne, wo meine Grenze liegt — körperlich, bevor der Kopf denkt. (Skala: verschwommen ↔ klar)
5. Spannung halte ich aus, ohne mich zu verlieren. (Skala: zerfließe ↔ stehe)
Das Sefirah-Feld Gevurah hat in dir Form gemacht. Wo vorher Weichheit war, ist jetzt manchmal eine Wand — und das ist gut. Wer Liebe ist, braucht Grenzen, sonst zerläuft die Liebe. Was hat sich verschoben? Was blieb gleich? Beide Wahrheiten dürfen sein.
Wochen-Krönung · M2 GEVURAH
Wochen-Krönung · M2 GEVURAH
Herz
Du hast Woche 2 gegangen — sieben Tore versiegelt
Wenn du bereit bist, vollziehe die Merkaba dieser Woche. Klicke das Symbol — deine Woche wird versiegelt, dein Wandern in ihr abgeschlossen.
Damit ist Woche 2 versiegelt. Das Sefirah-Feld GEVURAH bleibt nun in dir, auch wenn du weiter gehst.
GEVURAH she-b'GEVURAH
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Der 50-Tage-Pfad ist ein spirituelles Bildungsangebot. Er ersetzt keine medizinische, psychologische oder psychiatrische Behandlung. Bei akuter seelischer Not wende dich bitte an eine Fachperson oder an die Telefonseelsorge: 143 (CH) · 0800 111 0 111 (DE) · 142 (AT).